Wenn jemand letzte Nacht nicht schlafen konnte, dann mag das nicht nur am Vollmond, sondern wahrscheinlich auch an Sturmtief Egon gelegen haben, das in der Nacht mit einer aktiven Kaltfront das Land überquerte. Wie man im Winddiagramm von der Meteoschweiz Wetterstation auf dem Chrischonaturm erkennen kann, erreichten die Böenspitzen mit bis zu 140kmh ihr Maximum zur Geisterstunde. Auch auf dem Temperaturdiagramm von Weil am Rhein, erkennt man das Eintreffen der Kaltfront um Mitternacht.

Hinter der Kaltfront sanken die Temperaturen kontinuierlich ab und in den Morgenstunden konnten im Flachland bereits wieder Werte um 0°C gemessen werden, hier und da überfror auch die Nässe der nächtlichen Regenfälle und es wurde gefährlich glatt. In den Hochlagen des Schwarzwaldes erreichte das Thermometer auch gegen Mitternacht sein Maximum von knapp unter Null Grad am Feldberg, um dann im Laufe des heutigen Tages wieder bis unter -8°C zu fallen.

2017-01-13-feldberg-temperaturdiagramm

Der heutige Tag war dann mehrheitlich bewölkt mit leichter Schauerneigung, wobei der Niederschlag nachts noch als Regen, mittags bereits als Graupel und abends wieder als Schnee fiel.

regenradar_tagesschau-de_sueden_xl_1484326800000
Wetterradar gegen 17 Uhr, mit starken Schneeschauern über dem Markgräflerland und im Gebiet um die Hornisgrinde
Advertisements