Die allgemeine Hochdruckwetterlage in unserer Region scheint momentan festgefahren. Auf den Höhen scheint die Sonne und über der Rheinebene breitet sich Hochnebel aus. An manchen Tagen löst er sich auf, an anderen bleibt er hartnäckig. Durch die stabile Wetterlage hat sich über das Wochenende eine ausgeprägte Inversionswetterlage mit umgekehrtem Temperaturgefälle gebildet.img_5832

Hochnebelschicht über dem Rheintal mit Blick über Vogelbach und Bürgeln hinüber zum Grand Ballon. Die Inversionsgrenze liegt auf etwa 900 M ü.NN.

In der Höhe wurde es mit steter Sonneneinstrahlung immer wärmer, während es in den Tälern unterhalb von 800-1000 Metern bei Dauerfrost blieb und teilweise bei länger anhaltender Hochnebelbedeckung sogar kälter wurde.2017-01-23-temperaturen-inversion

In den Hochlagen über 1000 M ü.NN steigt das Thermometer auf bis zu +5°C.

Interessant war das Temperaturgefälle zwischen Müllheim in der Rheinebene, Schönau im Wiesental und dem Belchen, wo am Sonntag die Höchstemperaturdifferenz  zwischen Müllheim und Belchen bei 9°C und die Minimumtemperaturdifferenz zwichen Schönau und Belchen sogar bei 15,5°C lag (siehe Grafik).2017-01-23-sudschwarzwald-inversion-temperaturdifferenz

Typische Temperaturdifferenz zwischen Berg und Tal bei Inversionswetterlage

Auch wenn dunstiges Winterwetter viele Nachteile wie Kälte und schlechte Luft bringt, so gibt es am Ende des Tages doch meist eine Belohnung in Form von farbenprächtigen Sonnenuntergängen, so wie am Samstag im Fischinger Rebberg.

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