Mit dem heutigen Tag endet eine 11 Tage dauernde Frostperiode, in welcher im südlichen Markgräflerland das Thermometer ununterbrochen unter der 0°C Marke lag. Im Schnitt lagen die Temperaturen in dieser Zeit bei etwa -5°C. Die letzte ähnlich lang dauernde Kältewelle gab es Anfang Februar 2012 als die Temperatur während 13 Tagen nicht über den Gefrierpunkt anstieg und im Schnitt sogar noch drei Grad tiefer lag.

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Temperaturverlauf in Weil am Rhein. Mit 14 Eistagen und nur einem Tag, an dem das Thermometer nicht unter die Nullgradmark fiel, lag die durchschnittliche Januartemperatur bei -2,3°C.

Wie der Schweizer Wetterdienst in seinem Blog mitteilt, wird der Januar 2017 wohl zum kältesten Januar seit 30 Jahren werden.

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Januar Temperaturen in der Schweiz auf der Alpennordseite unter 1000 m ü. NN                       Quelle: meteoschweiz.admin.ch

Auch wenn die Niederungen eine lange Frostperiode erleben mussten, so war es in den Hochlagen des Schwarzwaldes freundlicher und im Schnitt sogar wärmer. Dies vor allem aufgrund der sich zwei mal einstellenden Inversionswetterlagen, wo es im Tal kälter war als auf dem Berg. So lag die Durchschnittstemperatur der letzten elf Tage am Feldberg um fast ein Grad höher als in Weil am Rhein.

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