Schaut man durch einen an einem Ast hängenden Regentropfen hindurch, so sieht man einen Miniaturauschnitt der Welt, allerdings spiegelverkehrt, alles steht auf dem Kopf. Der Regentropfen hängt noch eine Weile am Ast, wird immer dicker und satter bis er schliesslich von der Schwerkraft gezogen und vom Wind gelöst zu Boden fällt und den kleinen kopfstehenden Weltausschnitt mit sich in die Tiefe reisst.

Die beiden letzten Tage konnten sich in Sachen Trübheit nicht wirklich übertreffen und so kann man feststellen, daß man wohl nichts verpasst hat, wenn man das Wochenende in der warmen Stube verbracht hat. Bereits gestern kamen im gesamten Südschwarzwald bei windigem und nasskalten Wetter 10-30mm Regen zusammen und auch heute wird es zwar weniger aber dafür lang anhaltend regnen.

Seit dem frühlingshaften Freitag nachmittag sind die Maximaltemperaturen wieder um 6-10 Grad gefallen und bewegten sich heute mittag um 4 bis 5°C im südlichen Markgräflerland und um 0 bis -2°C im höheren Bergland. Dank der gefallenen Temperaturen konnte in den Schwarzwälder Skigebieten ein Totalverlust der Schneedecke verhindert werden und die dünne Schneedecke erhält den ganzen Tag schon eifrig Nachschub.

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