Der gestrige Tag bescherte uns einen Tag wie aus dem Bilderbuch und auch aus dem Lehrbuch. Das Hoch Erika, welches schon seit einigen Tagen wetterbestimmend ist, hat sich weiter nach Osteuropa verlagert und wird unser Wetter noch bis Donnerstag beeinflussen.

Gestern hat der Ostwind leicht nachgelassen und mit der zunehmenden Absinkgewegung der Luftmassen unter dem Hoch konnte sich die Hochnebeldecke erst gar nicht bilden, bzw. verschwand am Hochrhein schon in den frühen Mittagsstunden, wie man auf unten abgebildeter Satellitenanimation erkennen kann.

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Auch wenn nachts noch vielerorts strenger Bodenrost gemessen werden konnte, stiegen die Temperaturen mit der langen Sonneneinstrahlung schon wieder in den zweistelligen Bereich. So gestern hauptsächlich in Nordbaden und Schwaben, wo in Rottweil am Necker mit 12,7°C das Tagesmaximum erreicht wurde, während das Thermometer in Lörrach „nur“ 10°C erreichte.

Auf den Schwarzwaldhöhen hat sich wieder eine Inversionswetterlage gebildet, wonach am Feldberg und Belchen ganztags Plusgrade gemessen wurden und die Höchsttemperaturen bei +8°C zu liegen kamen.

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Inversionswetter am Feldberg (Quelle: HVZ)

Wie so häufig bei lang anhaltender winterlicher Hochwetterlage, spielt sich im Bernauer Hochtal im Südschwarzwald ein regelrechtes Temperaturjojo ab und die Temperaturamplitude eines Tage beträgt 15 Grad und mehr.

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Temperaturjojo in Bernau (Quelle: HVZ)

Dunstiges Abendwetter im südlichen Markgräflerland

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